Gordon Digital - House of Streaming Video










Multimediale Informationssysteme

Gordon's Multimediale Informationssysteme sind schlüsselfertige Systeme für die unterschiedlichsten Einsätze in Kaufhäusern, Universitäten, Banken, Behörden und in jedem Unternehmen, das bereits ein ähnliches System im Einsatz hat und die aktuellsten digitalen Technichen anwenden möchte oder neu anschaffen muß.

Multimediales Informationssystem für den Einsatz in Inter- und Intranet

Als Beispiel wird ein solches System für ein Uni-Klinikum abgebildet. Es ist ein duales Informationssystem, für den gleichzeitigen Einsatz im Internet und im Intranet.

Szenario: In einem Klinikum findet eine Operation statt, die von einer Videocamera aufgenommen wird. Das Videosignal nimmt 2 Wege.

MPEG-2 plus Multicasting: minimale Netzwerkauslastung

Der erste Weg führt zum lokalen Netz des Klinikums, zur internen Verteilung und Abspeicherung. Hier ist die maximale Qualität erforderlich. Das Videosignal wird von einem MPEG-Transmitter ins MPEG-2 Format encodiert und verteilt. MPEG-2 Datenströme entsprechen einer DVD-Qualität, oder, besser, der Qualität, die wir daheim von einem DVD-Player bekommen. Das Video kann sowohl im Hörsaal durch einen Beamer oder ein Monitor als auch von den Studenten auf ihren Computern betrachtet werden. Die Übertragung erfolgt über IP Multicasting, damit nur ein Videostrom gestrahlt wird, unabhängig davon, wieviele Zuschauer gleichzeitig verbunden sind. Durch Multicasting wird die Netzwerkauslastung drastisch minimiert.

MPEG-2 Video On Demand

Das MPEG Video wird simultan aufgenommen. Eine Videodatenbank entsteht dadurch und die alten Clips können, diesmal per Aufruf, wieder gefunden und abgespielt werden. Es ist auch möglich, alte Videobänder ins MPEG-2 Format zu konvertieren, um das alte Repertoir zur Verfügung zu stellen (siehe Digitale Archivierung). Eine Suchmaschine ist leicht zu integrieren, damit z.B. alle die Videos, die eine bestimmte Pathologie darstellen, gefunden werden können.

Ein ähnlicher Mechanismus wird für die Internet-Verteilung verwendet. Leider ist hier weder eine MPEG-2 Qualität zu erwarten noch ist eine Multicasting-Übertragung möglich. Man verliert auch den Vorteil, den man in einem lokalen Netzwerk hat, die gesamte Kette von der Videoquelle bis zum Client/Betzrachter zu kontrollieren und optimal einzustellen

Der zweite Weg führt zu einem Streaming Encoder. Das Video wird in ein Format wie Real Video, Windows Media, Sorenson Video o MPEG-4 (Advanced Simple Profile o Advanced Video Coding) encodiert. Für die Verteilung ist ein Streaming Server zuständig. Dieser Server kann nicht nur die Verbindung zu den Clients herstellen und den "Live"-Videostrom übermitteln, sondern die auch die Clips abspeichern, damit sie per Aufruf (OnDemand) verfügbar sind.

Da wir die Qualität der Verbindung nur bis zum Server unter Kontrolle haben können, ist es möglich und sinnvoll den gleichen Videostrom in Eingang simultan in verschiedenen Qualitäten und Bildgrößen zu encodieren. Gewährte Mechanismen sorgen dafür, daß ein Client den richtigen Videostrom empfängt: wer eine DSL Verbindung hat, wird gute Video- und Audioqualität bekommen, wer nur eine Modem Verbindung ausnutzen kann, wird ein kleineres Bild und eine magere Qualität empfangen. Es ist hier auch leicht eine Suchmaschiene zu integrieren, damit der Anwender gezielte Anfragen starten kann.